Einführung in die HDPE-Geozelle für Auffahrten
Einführung in HDPE-Geozellen für Auffahrten
HDPE-Geozellen-Auffahrten sind ein durchlässiges Bodenstabilisierungs-Pflastersystem, das Zelleneinschluss-Technologie verwendet. Sie werden aus hochdichten Polyethylen (HDPE)-Streifen gefertigt, die durch Ultraschallschweißen zu erweiterbaren 3D-Wabenpaneelen verschweißt werden. Nach dem Entfalten und Verankern auf verdichtetem Untergrund werden die Waben mit Schotter/Kies gefüllt und verdichtet. Die Geozelle verriegelt die Gesteinspartikel und begrenzt die seitliche Verschiebung, wodurch loser Kies in eine halbstarre Verbundplatte für die Lastaufnahme der Auffahrt verwandelt wird.
Funktionsprinzip
Die HDPE-Waben bieten **3D-seitliche Einschluss**. Wenn eine Fahrzeuglast auf die Oberfläche aufgebracht wird, verhindern die Zellwände, dass sich der Kies seitlich ausbreitet. Die Punktlast wird auf eine größere Untergrundfläche verteilt, wodurch die vertikale Setzung, Spurrillenbildung und Schlaglöcher erheblich reduziert werden. Perforierte Zellwände ermöglichen die Versickerung von Regenwasser und erzielen so eine durchlässige Pflasterfunktion und vermeiden stehendes Wasser und Schlammpumpen auf der Auffahrtoberfläche.
Wichtige Materialien & technische Spezifikationen
- Rohmaterial: UV-stabilisiertes, jungfräuliches HDPE mit Ruß-Antioxidans
- Zellhöhe (üblich für Auffahrten): 50 mm / 75 mm / 100 mm / 150 mm
- Plattendicke: 1,1–1,5 mm
- Schweißabstand: 300–800 mm
- Zugfestigkeit ≥18 kN/m; Schweißfestigkeit ≥14 N/cm
- Temperaturbereich: -40 °C bis +60 °C
- Oberfläche: glatt / texturiert; optionale Perforationen für Entwässerung
- Lebensdauer: 20–25 Jahre unter Erdverlegung